Gut sehen: eine Brille schafft Durchblick

Schick sieht sie aus, die neue Brille. Und einen guten Durchblick verschafft sie obendrein. Doch manch einer verschmäht sie, weil er meint, sie stehe ihm überhaupt nicht und außerdem verschlechtere sich die Sehkraft durch eine Brille sowieso.

Dabei ist es völlig normal, dass Menschen mit zunehmendem Alter auch stärkere Gläser benötigen, denn die Augenlinse wird im Laufe unseres Lebens immer unelastischer. Wer Zeitung lesen möchte, der stellt seine Augen im Nahbereich scharf. Die Linse im Auge muss sich dafür wölben. Je älter ein Mensch ist, desto starrer wird die Linse und die Wölbung reicht nicht mehr aus. Die Folge ist, dass die Buchstaben verschwimmen. Dies nennt man Alterssichtigkeit. Nahezu jeder ältere Mensch ist davon betroffen. Er kann gut in der Ferne sehen (weitsichtig), im Nahbereich jedoch ohne Lesebrille kaum noch auskommen. Wer kurzsichtig ist, benötigt die Brille, um in der Ferne eine klare Sicht zu haben, beispielsweise beim Autofahren. Zum Nahsehen dagegen benötigt er sie weniger oder gar nicht. Doch auch hier wird die Augenlinse unelastischer, so dass im Alter dann möglicherweise eine Gleitsichtbrille benötigt wird.

Durch eine Brille wird die Sehfähigkeit eines erwachsenen Menschen im Normalfall nicht verändert, sondern nur die bereits vorhandene Fehlsichtigkeit korrigiert. Die einzige Ausnahme bilden dabei Kinder, hier kann eine Brille mit entsprechender Korrektur bewirken, dass sich die Sehleistung erst richtig ausbilden kann. Für Kinder gibt es sogar spezielle Brillengestelle, die auch ein Toben nicht so schnell aus der Fassung bringt. Auch an Sportler wurde gedacht, die mit speziell für sie entwickelten Gestellen, sogar randlose Brillen, nahezu jede Art von Sport ausführen können. Denn nicht jeder verträgt Kontaktlinsen.